Asiatisches Gemüse süß-sauer

Ich bin ein Fan des asiatischen Essens. Da ich seit über einem Monat kein Fleisch mehr esse, kam für mich Schweinefleisch süß-sauer nicht in Frage (obwohl ich das wirklich gern mag, wenn das Fleisch schön knusprig angebraten ist). Das soll hier jetzt keine Diskussion geben, warum ich mich für einen gesünderen Lebensstil enschieden habe, aber man muss sich nur mal die Haltungsbedingungen für Tiere ansehen und schon dreht sich mir der Magen um…Ich bin gespannt, wie lange ich Stand halten kann. Aber ich war noch nie der Fleischesser. Dafür bleibe ich noch eine Weile dem Fisch treu (Pescetarier sind Vegetarier, die Fisch essen dürfen), weil da wichtige Omega-3-Fettsäuren enthalten sind und Pescetarier scheinbar länger leben als reine Vegetarier. Zu eurer Beruhigung: vegan werde ich sicher nicht, da ich vor kurzem Sojamilch probiert habe und das Zeugs einfach widerlich ist. Dafür brauche ich Milch im Kaffe und meinen Joghurt am morgen…Nun aber zum Rezept:

Zutaten für 3 Personen:

2 EL Erdnussöl

1 rote Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 roter Paprika

3 Stangen Staudensellerie

1/2 Dose Ananas

1 Glas Bambussprossen

3 EL Tomatenmark

Zutaten für die Soße:

Pfeffer, 5-Gewürz

Messerspitze Sambal Oelek

3 TL Speisestärke

6 El Ananassaft

4 EL Essig

5 EL Zucker

1/2 TL Salz

1 EL Ketjap Manis (Sojasoße)

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Die Zwiebel achteln und den Knoblauch fein schneiden. Einen Wok mit dem Erdnussöl erhitzen und die Zwiebel mit dem Knoblauch anbraten. Den Paprika waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Den Sellerie waschen, die Enden abschneiden und die Fäden wie bei einem Rhabarber entfernen. Ebenfalls klein schneiden und mit dem Paprika in den Wok geben und anbraten. Die Ananas abgießen und den Saft auffangen. Die Bambussprossen abgießen und mit der Hälfte der Ananans im den Wok anbraten. Das Tomatenmark wird dann zugegeben, wenn das Gemüse genügend gebräunt ist.

Für die Soße den Ananassaft mit der Speisestärke glatt rühren und die restlichen Soßenzutaten dazugeben. Die Soße über das Gemüse gießen und vermengen. Dazu passt am besten Reis und Salat.

Guten Appetit! Oder wie die Chinesen sagen „Iss langsam“.

Süß-Sauer Asia

Advertisements

Opas Spätzle

Das Blogevent für diesen Monat bei http://www.bereggie.de/ dreht sich rund um Nudeln und co. Was für den Italiener die Pasta ist, sind für den Schwaben seine Spätzle (schwäbisch sprich: Schbäddzlä). Es gibt sie in veschiedenen Variationen und jede Familie hat ihr eigenes Spätzlesrezept. Viele schaben ihre Spätzle, aber wir daheim nehmen immer die Spätzlespresse…Egal, wie ihr eure Spätzle zubereitet: ich hoffe sie schmecken euch genauso gut wie mir 🙂 Dieses Rezept stammt ursprünglich von meinem Opa. Wer mag, kann einen Teil des Mehls auch durch Dinkelmehl ersetzen!

Nudeln

Zutaten für 4 Personen:

5 Eier (L)

etwas Saurer Sprudel

1/2 TL Salz

Prise Muskatnuss

120 g Hartweizengrieß

380 g Mehl

Zubereitung:

In einer Rührmaschine mit Knethaken die Eier mir Salt, Muskat und Sprudel verrühren. Den Hartweizengrieß und das Mehl esslöffelweise dazu geben. Sollte der Teig zu fest sein: noch etwas Sprudel dazugeben. Ist der Teig dagegen zu flüssig: nehmt etwas Mehl dazu. Der Teig muss eine zähe Konsistenz haben (also nicht zu flüssig und nicht zu fest). Dann bringt ihr einen Top mit 2,5 Liter Salzwasser zum kochen und füllt die Spätzlespresse zu drei vierteln voll. Die Spätzle in das heiße Wasser pressen und mit einem Messer abtrennen. Dann einmal aufwallen lassen und mit der Schöpfkelle abseihen. In eine Schüssel geben und die nächste Ladung kann beginnen 😉 Zu den Spätzle kann man klassisch eine Braten essen oder „Brösele“ mit Soße. Für die Brösele ein paar Esslöffel Paniermehl in einer Pfanne anrösten. Wenn das Paniermehl braun wird: etwas Butter dazubegen und zum Schluss über die Spätzle geben. Fertig 🙂

Spätzle 1

Spärtle 2

Klassische Waffeln

Vorgestern (am 25.3.) wurde in Schweden der Tag der Waffel (auf Schwedisch: Våffeldagen) gefeiert! Was liegt daher näher, als an diesem Tag Waffeln zu backen? Zur Geschichte des Waffeltags: er ist vermutlich aus einer Verwechslung heraus entstanden: Das schwedische Wort Vårfrudagen (Mariä Verkündigung) klingt ähnlich wie Våffeldagen und wird an diesem Tag zufälligerweise gefeiert…Ich finde es jedenfalls eine witzige Idee, der Waffel einen Ehrentag zu geben 🙂

Gestern hat mir die liebe Moni von www.dilavskitchen.de noch vorgeschlagen bei ihrer Blogparade mitzumachen! Also ist der Beitrag auch gleichzeitig mein Beitrag zu „Die haben doch einen an der Waffel“ von Fräulein Müller http://fraeulein-mueller-kocht.blogspot.de/ und Moni von http://www.dilavskitchen.de/.

Blog-Parade-Waffeln-Banner

 Und nun zum Waffelrezept:

waffel 2

Zutaten für ca. 8 Waffeln (für ca. 2 Personen):

120 g  Margarine

40 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

2 Eier

250 g Mehl

1 TL Backpulver

250 ml  Milch

etwas Fett für das Waffeleisen

Zubereitung:

Das Waffeleisen fetten und einschalten. Alle Zutaten mit einer Rührmaschine zu einem Teig zusammenrühren. Wenn das Waffeleisen heiß ist, den Teig mit einer Schöpfkelle in das Waffeleisen geben und die erste Waffel backen bis sie fertig ist. Diese Prozedur so oft wiederholen, bis der Teig aufebraucht ist 😉 Am besten schmecken die Waffeln mit Zimtzucker oder Puderzucker. Man kann aber auch Joghurt, Preiselbeeren und Heidelbeeren dazu essen (siehe Fotos) 🙂

Waffel 3

Waffel 4

Waffel 5

Vanille-Mohn-Gugls

Heute gab´s zum Sonntagskaffee diese kleinen Schätzchen. Optisch sind sie wirklich schön geworden und auch geschmacklich sehr lecker! Ich habe die Rezeptur nochmals bearbeitet, denn drei Eier waren wirklich zu viel des Guten. Hier kommt die verbesserte Version:

Vanille-Mohn-Gugls2

Zutaten für 12 Gugls:

etwas Fett und Paniermehl für die Förmchen

190 g Mehl

150 g Zucker

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

2 El Mohn

120 ml Milch

2 El Crème fraiche

240 ml Rapsöl

1 Ei

 Mark von einer Vanilleschote

etwas Zitronensaft (1 EL) und Puderzucker für die Glasur

Zubereitung:

Die Förmchen fetten und mit Paniermehr ausstäuben. Den Ofen auf 200° Ober-Unterhitze vorheizen. In einer kleinen Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und Mohn mischen. In einer anderen Schüssel die Eier, Nilch, Crème fraiche, Öl und das Vanillemark mit einem Schneebesen vermengen. Die trockenen Zutaten aus der anderen Schüssel dazugeben und alles kurz verrühren. Dann den Teig in die Förmchen geben und ca. 20 min backen. Nach dem Auskühlen aus dem Zitronensaft und gesiebtem Puderzucker eine Glasur anrühren und über die Gugls streichen.

Vanille-Mohn-Gugls1

Apfelrosenmuffins

Am letzten Freitag hat eine meiner besten Freundinnen geheiratet! Ich freue mich total für sie! Und natürlich habe ich ihr etwas gebacken 🙂 Das Problem dabei war: ich hatte an dem Tag Vorlesung und ein schnelles Rezept musste her. Es sollte etwas außergewöhnliches sein, ein „Eyecatcher“…und da ich noch nicht so viele Torten gebacken habe (ok ich gebe es zu: noch keine einzige)  und die Zeit begrenzt war, viel das schonmal weg. Also machte ich mich auf die Suche und habe bei Youtube so ein kleines Tutorial gefunden und einen Tag vor der Hochzeit mal zur Probe gebacken. Die eine Hälfte war mir in die Muffinsform mehr oder weniger „eingebacken“ und die andere Hälfte mit Papierförmchen ist nicht schlecht, aber trotzdem von außen klebrig geworden (Grund: zu viel Zimtzucker und noch nicht ausgereifte Wickeltechnik). Na das konnte ja am Tag darauf nur besser werden: und tatsächlich: ich hatte es geschafft und sogar der Bräutigam war positiv überrascht (Anmerkung: er ist gelernter Konditor). Lange Rede, kurzer Sinn: wenn ihr eine kleine Köstlichkeit, die durch ihre Schönheit besticht, backen wollt, ist dieses Rezept genau richtig. Der Geschmack ist eigenlich wie Apfelstrudel, aber die Optik^^ soooo schöön!

Rosenmuffins7

Zutaten für 12 Muffins:

2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal

2 Äpfel

Zimt-Zucker-Gemisch

24 Papierförmchen und ein Muffinsblech

Zubereitung:

Zuerst heizt ihr den Ofen auf 200° Ober-Unterhitze auf. Das Muffinsblech mit 12 Papierförmchen ausstatten. Die Äpfel vierteln und entkernen.Mit einem Gemüsehobel die Äpfel in ganz feine Scheiben schneiden. Die Blätterteige entrollen und jeden Blätterteig der Länge nach in 6 Streifen schneiden (das geht am besten mit einem Pizzaroller). Beide Teige mit Zimt-Zucker bestreuen und mit den Apfelscheiben wie folgt vorgehen: wie Fischschuppen oder Dachplatten die Apfelscheiben auf den ersten Streifen aufschichten (maximal zwei Reihen). Wichtig dabei: nur der obere Rand darf mit Apfelscheiben belegt sein, untern unbedingt frei lassen sonst lässt sich das Ganze nicht wickeln! Dann der Länge nach zusammen rollen und den Teig am unteren Ende gut andrücken/zusammendrücken und aufrecht in die Muffinsform setzen. Mit den anderen Teigstreifen genauso verfahren. Wenn ihr damit fertig seit: das Blech ca. 20 bis 25 min im Ofen backen. Danach gut auskühlen lassen (obwohl sie warm noch besser schmecken :)) und alle Muffins in ein zweites Papierförmchen setzen.

Rosenmuffins1

Rosenmuffins2

Rosenmuffins3

Rosenmuffins5

Rosenmuffins6

Rosenmuffins8

Gesunde Bananen-Pancakes mit Heidelbeeren

Zutaten für 5 kleine Pancakes:

1 Ei

1 Banane

40 g Schmelzflocken

4 EL fettarme Milch

Prise Salz, Vanille

etwas Öl für die Pfanne

Zum Dekorieren:

1 Banane, klein geschnitten

ein paar Heidelbeeren (ca. 2 EL)

1 EL Ahornsirup

Zubereitung:

Das Ei mit einem Schneebesen etwas schaumig rühren. Die Banane mit einer Kabel zerdrücken und dazu geben. Schmelzflocken, Milch, Salz und Vanille dazugeben und verrühren. Etwas Öl in einer Pfanne heiß werden lassen und die Pancakes nacheinander backen. Zum Dekorieren einen Pancake auf einen Teller legen, darauf Bananenstückchen und Heidelbeeren geben, dann wieder mit einem Pancake belegen usw… Zum Schluss einen EL Ahornsirup darüber geben.

Bananapancake

Zitronen-Dill-Lachs mit Joghurt-Dressing-Salat

Diese zwei Rezepte gehen schnell und schmecken total lecker. Ich mache seit knapp zwei Wochen eine Ernährungsumstellung und lebe seitdem gesünder. Ganz getreu dem Motto „Clean Eating“, d. h. es wird auf Zusatzstoffe verzichtet und Fertigprodukte komplett gemieden. Ich vermisse meine Schokolade…und dass ich jetzt regelmäßig Frühstücken muss ist auch ungewohnt. Aber seit es auf der Waage zwei Kilo weniger sind (auch danke dem Sport), muss das der richtige Weg sein. Natürlich nasche ich ab und zu ein Stück Schokolade, aber dann muss ich schon was dafür getan haben…Falls ihr jetzt denkt, dass es hier keine Kuchenrezepte mehr gibt: falsch gedacht…ich werde demnächst meine geliebte Heidelbeertarte posten 🙂 seid gespannt!

Zutaten für den Lachs (2 Portionen):

300 g frisches Lachsfilet ohne Haut

2 El frischer Zitronensaft

etwas Olivenöl (ca. 1 EL)

Salz, Pfeffer, Dill

Zubereitung:

Den Backofen auf 190 °C vorheizen. Lachs von beiden Seiten salzen und pfeffern. Eine Auflaufform mit Olivenöl auspinseln und die Lachsfilets hineingeben. Den Zirtonensaft darübergießen und mit Dill bestreuen. Dann ca. 20 Minuten im Ofen backen und danach noch für ca. 2 Minuten unter dem Backofengrill grillen bis eine Kruste entstanden ist. Dazu passt Salat mit Joghurtdressing und Vollkornreis.

Zutaten für das Dressing:

1 TL frischer Zitronensaft

2 EL fettarmer Joghurt

Salz, Pfeffer

Majoran, Oregano

Zubereitung:

Alle Zutaten verrühren und den Salat (am besten grünen Salat) dazugeben. Wer mag kann mit Kirschtomaten dekorieren.

Lachs-Reis-Kombi