Apfelrosenmuffins

Am letzten Freitag hat eine meiner besten Freundinnen geheiratet! Ich freue mich total für sie! Und natürlich habe ich ihr etwas gebacken 🙂 Das Problem dabei war: ich hatte an dem Tag Vorlesung und ein schnelles Rezept musste her. Es sollte etwas außergewöhnliches sein, ein „Eyecatcher“…und da ich noch nicht so viele Torten gebacken habe (ok ich gebe es zu: noch keine einzige)  und die Zeit begrenzt war, viel das schonmal weg. Also machte ich mich auf die Suche und habe bei Youtube so ein kleines Tutorial gefunden und einen Tag vor der Hochzeit mal zur Probe gebacken. Die eine Hälfte war mir in die Muffinsform mehr oder weniger „eingebacken“ und die andere Hälfte mit Papierförmchen ist nicht schlecht, aber trotzdem von außen klebrig geworden (Grund: zu viel Zimtzucker und noch nicht ausgereifte Wickeltechnik). Na das konnte ja am Tag darauf nur besser werden: und tatsächlich: ich hatte es geschafft und sogar der Bräutigam war positiv überrascht (Anmerkung: er ist gelernter Konditor). Lange Rede, kurzer Sinn: wenn ihr eine kleine Köstlichkeit, die durch ihre Schönheit besticht, backen wollt, ist dieses Rezept genau richtig. Der Geschmack ist eigenlich wie Apfelstrudel, aber die Optik^^ soooo schöön!

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Zutaten für 12 Muffins:

2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal

2 Äpfel

Zimt-Zucker-Gemisch

24 Papierförmchen und ein Muffinsblech

Zubereitung:

Zuerst heizt ihr den Ofen auf 200° Ober-Unterhitze auf. Das Muffinsblech mit 12 Papierförmchen ausstatten. Die Äpfel vierteln und entkernen.Mit einem Gemüsehobel die Äpfel in ganz feine Scheiben schneiden. Die Blätterteige entrollen und jeden Blätterteig der Länge nach in 6 Streifen schneiden (das geht am besten mit einem Pizzaroller). Beide Teige mit Zimt-Zucker bestreuen und mit den Apfelscheiben wie folgt vorgehen: wie Fischschuppen oder Dachplatten die Apfelscheiben auf den ersten Streifen aufschichten (maximal zwei Reihen). Wichtig dabei: nur der obere Rand darf mit Apfelscheiben belegt sein, untern unbedingt frei lassen sonst lässt sich das Ganze nicht wickeln! Dann der Länge nach zusammen rollen und den Teig am unteren Ende gut andrücken/zusammendrücken und aufrecht in die Muffinsform setzen. Mit den anderen Teigstreifen genauso verfahren. Wenn ihr damit fertig seit: das Blech ca. 20 bis 25 min im Ofen backen. Danach gut auskühlen lassen (obwohl sie warm noch besser schmecken :)) und alle Muffins in ein zweites Papierförmchen setzen.

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Bananen-Smoothie

Zutaten für ca. 3 Gläser:

1 Banane

1 Apfel

ca. 200 ml Orangensaft

Saft von einer halben Zitrone

Zubereitung:

Alle Zutaten vorher in den Kühlschrankt legen! Dann den Apfel und die Banane grob klein schneiden und mit dem Saft in einen Standmixer geben. Kurz durchmixen lassen: falls der Smoothie zu dick sein sollte noch etwas Orangensaft dazugeben. Wer möchte kann das Glas noch mit einer Zitronenscheibe garnieren und sich wie in der Karibik fühlen.

Smoothie

Apple Dappy

Diese traditionelle Süßspeise kommt aus dem Südwesten Englands und erinnert an einen Apfelstrudel. Leider hat sich der Teig zum Schluss dazu entschieden sich nicht aufwickeln zu lassen, was die Unförmigkeit der „Schnecken“ zur Folge hatte…vielleicht klappt´s beim nächsten Mal besser.

Zutaten für 7 Portionen:

450 g säuerliche Äpfel (z.B. 2 bis 3 Braeburn), geschält, entkernt und in Würfel geschnitten

Saft einer halben Zitrone

2 EL Zucker

1 EL Butter

200 g Mehl

1 TL Backpulver

1 TL Natron

1 Prise Salz

2 EL Zucker

2 El Sahne

ca. 70 ml Milch

Zucker zum Bestreuen

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Zubereitung:

Die Äpfel zusammen mit dem Zitronensaft, dem Zucker und der Butter in einem kleinen Topf erhitzen und bei mittlerer Hitze ca. 7 min kochen, bis sie weich sind.

Den Ofen auf 220°C vorheizen. Eine Springform mit Backpapier ausstatten und mit Butter fetten.

In einer Rührmaschine Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Butter und Zucker vermischen und zum Schluss Sahne und Milch hinzugeben. Von Hand den Teig nochmals gut durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf ein 20 mal 30 cm großes Rechteck ausrollen. Die abgekühlte Apfelmischung darauf verteilen und von der langen Seite wie eine Bisquitrolle aufrollen. Die Rolle in 7 gleichgroße Teile schneiden und die Teilchen aufrecht in die Springform setzen. Dabei ist es wichtig, genügend Abstand zwischen den Teilchen zu haben. Mit Zucker bestreuen und ca. 20 bis 25 min backen. Etwas abkühlen lassen und mit geschlagener Sahne servieren.

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Ru(h)mreiche Mini-Apfel-Gugls

Heute war ein so schöner goldener Herbsttag, dass mir die Äpfel mehr oder weniger vor die Füße gefallen sind. Daher wurde einer davon in die Mini-Gugls verbacken…mit Rum und Rosinen in bester Gesellschaft…Natürlich eignen sich die Gugls hervorragend zum herbstlichen Picknick oder auch mit Puderzucker zum Kaffeklatsch mit den besten Freundinnen. Habe ich schon erwähnt, dass ich eigentlich keinen Alkohol mag? Aber den Geruch von „Stroh 80“ schon? Das passt mal wieder zusammen xD

 

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Zutaten für 12 Mini-Gugls (es gehen zur Not auch Muffinsförmchen):

1 Apfel, geschält und in kleine Stücke geschnitten

40 g  Rosinen

2 EL Rum (Stroh 80)

150 g Mehl

2 TL Backpulver

100 g Margarine oder Butter

80 g Zucker

1 Ei

1 Päckchen Vanillezucker

50 g gemahlene Mandeln

etwas Zimt

Zubereitung:

Den klein geschnittenen Apfel mit Rosinen und Rum mischen und mit Frischhaltefolie abdecken, damit der Rum schön einziehen kann.

Den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Nun  die Gugl-Form mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben, dann gehen die Gugls nach dem Backen besser aus der Form heraus.

In einer Rührschüssel Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren, dann das Ei hinzugeben. Danach Mehl, Backpulver, gemahlene Mandeln und etwas Zimt hinzugeben und verrühren. Zum Schluss die Apfel-Rosinen-Mischung unterheben.

Die Gugl-Form gleichmäßig befüllen und ca. 20 min bei 180° C backen.

Viel Spass beim Herbstpicknick,

eure Fantine

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Ru(h)mreiche Apfelgugls 2