Kokos-Kürbis-Suppe mit Champignoneinlage

Und wieder gibt es Kürbissuppe: dieses Mal etwas asiatisch angehaucht…Mit dem Sambal Oelek könnt ihr die Schärfe ganz nach Geschmack regulieren. Ich habe hier leider zu wenig dosiert, d. h. wenn ihr alles nach diesem Rezept macht, wird die Suppe ganz mild…ich habe danach noch ordentlich einen halben TL pro Teller nachgewürzt…Seit dieser Woche studiere ich wieder und hatte leider bis jetzt noch keine Zeit etwas Neues zu posten. Außerdem war ich ein paar Tage im Urlaub und privat war auch ganz schön eine Achterbahnfahrt…ins Tal der Hölle…daher verzeiht mir meine späte Rezepterstattung und bleibt mir treu 😉 Achtung: dieses Rezept eignet sich auch für Veganer!

Zutaten für einen großen Topf Suppe:

2 große Karotten (geschält, gewogen: 250 g)

1 daumengroßes Stück Ingwer (geschält)

1 Hokkaido (geschält, gewogen: 820 g)

1 Dose Kokosmilch

4 EL Rapsöl

2 Zehen Knoblauch

7 Schalotten

1 Liter Gemüsebrühe

250 ml Alpro Soya Cuisine

 1 TL Sambal Oelek (nach Geschmack auch mehr)

Salz, Pfeffer, Koriander

Zutaten für die Einlage:

2 EL Margarine

1 Bund Lauchzwiebeln

250 g Champignons

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Strunk des Kürbis entfernen, dann halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Nun den Kürbis schälen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Die Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Die Schalotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Dann das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Schalotten darin anschwitzen. Den Knoblauch schälen, durch eine Knoblauchpresse drücken (oder sehr fein schneiden) und in den Topf geben. Nun den Kürbis und die Karotten dazu geben und leicht anbraten. Den Ingwer fein raspeln und hinzugeben. Dann mit Brühe aufgießen und ca. 20 min weich kochen. Zum Schluss Soya Cuisine und die Kokosmilch dazugeben und mit einem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Koriander und Sambal Oelek abschmecken.

Für die Einlage Margarine in einer Pfanne heiß werden lassen. Die Pilze in Scheiben schneiden und anbraten. Währenddessen die Lauchzwiebeln in Schieben schneiden und ebenfalls mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Suppe servieren.

Guten Appetit!

Kokos-Kürbis-Suppe 1 Kokos-Kürbis-Suppe 2

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Mediterraner Tomatensalat mit Rosmarin-Kartoffeln und Sour-Cream

Heute präsentiere ich stolz meinen Beitrag zur #antifoodwastechallenge mit freundlicher Unterstützung von Marley Spoon https://www.marleyspoon.de/, die mir das Paket unentgeltlich geschickt hatten. Danke für die Nominierung: Karin von http://angelanddevilsfood.wordpress.com/ und Dila von  http://www.dilavskitchen.de/

In dieser Challenge geht es darum ein Zeichen zu setzen:

(folgendes war mehr oder weniger der Inhalt meiner Mail von Marley Spoon):

„Marley Spoon legt viel Wert auf Nachhaltigkeit und möchte mit dieser Aktion auf das globale Problem der Lebensmittelverschwendung aufmerksam machen. Weltweit werden jährlich 1.3 Milliarden Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Das sind rund ein drittel aller Erzeugnisse, wovon Obst und Gemüse mit 45% den größten Anteil ausmachen.
Dagegen muss etwas getan werden!
Bei der Challenge geht es darum aus zusammengewürfelten Zutaten ein leckeres Gericht zu kreieren. Es soll den Menschen zuhause zeigen, dass selbst aus manchmal übriggebliebenen Zutaten etwas Tolles gezaubert werden kann.“
Ich persönlich finde es auch immer schade, wenn Lebensmittel einfach weggeworfen werden, trotz dass sie noch essbar sind. Bestes Beispiel: Joghurt: auch wenn das MHD abgelaufen ist, kann man diesen noch gut essen. Jetzt sagen vielleicht manche von euch, dass das MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) ein unumstößliches Gesetz ist…Dann habe ich eine Gegenfrage: Warum hat Sprudel ein MHD? Mehr als dass keine Kohlensäure mehr drin ist, kann fast nicht passieren 😉
Nur bei Schimmel würde ich Sachen gezielt wegwerfen, ansonsten nicht! Mir blutet immer das Herz, wenn ich sehe dass Menschen Essen einfach wegwerfen, nur weil sie z. B. keine Lust auf ein Essen haben, dass sie am Vortag gekocht haben oder weil es abgelaufen ist. Seien wir doch mal ehrlich: wir leben heutzutage in einer Konsumgesellschaft in der alles (Nahrungsmittel) fast 24 Stunden am Tag verfügbar sein muss….was dabei alles so an Müll entsteht, wie viele Tiere umsonst gestorben sind und wie viele Menschen wir davon noch hätten ernähren können, tritt meist in den Hintergrund….
Daher bin ich stolz bei der #Antifoodwastechallenge teilnehmen zu dürfen:
Gestern kam mein Paket an 🙂 oder man könnte auch sagen „Blindbox“, da ich vorher nicht wusste, was da an Zutaten auf mich zukommen wird. Aus diesen Zutaten soll dann ein Rezept bzw. mehrere Rezepte erstellt werden.

Wichtig dabei: Alle Zutaten müssen im Rezept enthalten sein, außerdem dürfen zusätzlich Salz, Pfeffer, Gewürzen und Kräutern verwendet werden. Ansonsten darf nichts hinzugefügt werden. Eine kleine Herausforderung also….Eine kleine Anmerkung am Rande: ich habe mir die Freiheit genommen und noch zwei bis drei Esslöffel Wasser dazu verwendet 😉

Außderm möchte ich noch erwähnen, dass ich selten ein so gut verpacktes Paket bekommen habe: ich habe noch nie gekühlte Lebensmittel in einem „Woolcoolpackage“ bekommen (Kühlakkus in Wolle verpackt)…umweltfreundlich und recycelbar! Die Kühlakkus waren sogar noch teilweise gefroren! Respekt!

In meinem Wunderpaket war folgendes enthalten:

1 Becher Creme fraiche

1 Dose Parmesan

1 Avocado

3 Lauchzwiebeln

1 Glas Sardellenfilets

1 Birne

3 Zweige Rosmarin

250 g Kirschtomaten

1 Packung Marshmallows

3 Kartoffeln

Antifoodwastechallenge 1

Na super, war mein erster Gedanke…Und was mache ich jetzt daraus? Nach einem Tag überlegen und einer Nacht drüber schlafen kamen dann ein paar Rezeptideen zum Vorschein…

Hier folgt nun Teil 1 der Antifoodwastechallenge:

 

Mediterraner Tomatensalat mit Rosmarin-Kartoffeln und Sour-Cream

(Rezept reicht für 2 Personen)

Zutaten für die Kartoffeln :

3 Kartoffeln

3 Zweige Rosmarin

2 bis 3 EL Sonnenblumenöl

Salz, Pfeffer, Paparika

Zubereitung:

Den Backofen auf 200° C Ober-Unterhitze vorheizen

Die Kartoffeln waschen und mit der Schale in kleine Würfel schneiden. Diese in eine Auflaufform geben und mit dem Öl, dem Rosmarin und den Gewürzen mischen.

Rosmarinkartoffeln

Salzen und dann ca. 40 min bei 200° C backen. Vor dem Servieren den Rosmarin entfernen!

Zutaten für den Tomatensalat:

250 g Kirschtomaten

1 Lauchzwiebel

33 g abgetropfte Sadellenfilets (Anchovis)

1 EL Öl

Pfeffer und Basilikum (kein Salz, da die Sardellen sehr salzig sind)

Parmesan

Zubereitung:

Die Kirschtomaten waschen und vierteln. Die Lauchzwiebel waschen und in Scheibchen schneiden. Die Anchovis in kleine Stückchen schneiden und zusammen mit den Tomaten und der Lauchzwiebel in einer Salatschüssel mischen. Einen Esslöffel Öl dazugeben und mit Pfeffer und Basilikum abschmecken. Und vor dem Servieren mit Parmesan garnieren.

Tomatensalat mit Anchovis

Zutaten für den Sou-Cream-Dip:

150 g Crème fraiche

2 Lauchzwiebeln

1 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer, Paprika

Zubereitung:

Lauchzwiebeln waschen und klein schneiden.

Dip in der Mache

In einer kleinen Schüssel die Crème fraiche mit den Lauchzwiebeln mischen und einen Esslöffel Olivenöl dazugeben. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.

Und so sah dann das Ergebnis aus:

Tomatensalat mit Rosmarinkartoffeln und Dip

Meine Meinung: die Sardellen sind jetzt nicht meine Lieblingszutat, aber im Salat geht es. Pur sind sie mir eindeutig zu salzig und da ich keinen Dosenfisch mag, war der Salat eine Überwindung. Aber ich habe es überstanden ;). Den Sour-Cream-Dip und die Kartoffeln werde ich sicher nochmal machen, aber dann mit einem anderen Salat….